Funktionsweise

Jede mentale Belastung führt zu Stresshormonausschüttung, jede Stresshormonausschüttung zu erhöhtem Energieumsatz auch im Körper mit Zucker als Brennstoff. Dabei kommt als „Verbrennungsprodukt“ Milchsäure ins Blut, die schnell durch Pufferbasen kompensiert werden muss. Weil diese Reaktionen bei chronischer psychischer Belastung zu ähnlicher Erschöpfung wie sportliche Dauerleistung führen, werden mittels CSA die Werte vor und nach einer leichten körperlichen Belastung bestimmt. Eine Ausbelastung ist nicht erforderlich.

Dadurch können körperliche Veränderungen auf Grund psychischer Irritationen von körperlicher Leistungsfähigkeit auseinandergehalten werden. Das ist für die quantitative Erfassung psychischer Belastungen wesentlich und wird bereits bei psychiatrischen und psychologischen Diagnosen verwendet, andererseits ist eine Differenzierung deshalb angezeigt, da ein psychisch irritierter Patient mit guter körperlicher Form anders behandelt werden muss als jemand, der sowohl über
körperliche wie auch über mentale Belastungen klagt.